1. Mai 2015 – Enge Freundschaften

Freitag, der 1. Mai 2015    

Und täglich grüßt das Murmeltier: Schon im August 2013 erklärte der damalige Kanzleramtsminister und heutige Bahn-Lobbyist Pofalla den Zusammenhang von NSA-Spionage und Bundesrepublik Deutschland für beendet. Alle haben gelacht, aber so richtig witzig fand und finde ich das nicht. Die neuesten Informationen über diese Schnüffel-Praxis verdeutlichen nur, was seit 2013 – dank Snowden- offensichtlich ist: Diese „unsere“ Regierung und der BND sind nicht Willens und nicht in der Lage sich von geheimdienstlichen „Anliegen“ der NSA -und wenn sie noch so offensichtlich dreist und kriminell daherkommen – zu distanzieren, geschweige denn diese abzulehnen oder gar einzuschränken. Es fehlt ihnen offensichtlich die charakterliche Haltung der eigenen Würde und Selbstachtung. Wahrscheinlich verstehen diese verantwortlichen Politdarsteller /Karrieristen/ Versager wirklich nicht, was damit gemeint ist, denn derartige Werte sind ihnen augenscheinlich fremd. Sie lassen da lieber den Bundespräsidenten Gauck über Freiheit, Stasi und NSA fabulieren und gehen geschlossen auf „Tauchstation“, „Mutti“ Merkel wie üblich vorneweg. Und im Zweifel wird dann gelogen, dass sich die Balken biegen (03:03m). Diese „Herrschaften“ sind – leider – nur noch Erfüllungsgehilfen in vielerlei Hinsicht: Von NSA bis TTIP, von der „sauberen“ Deutschen Bank (02:12m) bis zur Autoindustrie: Unsere US-„Freunde“ und die Lobbyisten wissen, dass sie sich auf „Mutti“ und ihre Regierung und deren „Volksvertreter“ verlassen können. Da ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass die Bundeskanzlerin 2010 den Geburtstag des Herrn Ackermann (damals noch Chef dieses „ehrenwerten Vereins“ namens Deutsche Bank) auf unsere Kosten im Kanzleramt feierte.  So wird den Menschen, die diese Frau immer wieder wählen, ganz offen und dreist vorgeführt, was man von ihnen hält. Wozu als gewählter „Volksvertreter“ ein bisschen Abstand zu den ökonomisch Mächtigen im Lande halten – und damit eigene Selbstachtung und Würde wahren (s.o.)? Oder wenigstens die zwei größten Medienkonzerne ein bisschen auf Distanz halten? Nach Ansicht der „Mutti“ offensichtlich völlig überflüssig. Die Bürger braucht man nur als Stimmvieh. Eine widerliche Vorführung im doppelten Sinne, die da die Einflussreichen im Lande durchziehen.

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